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In ihrem neuen Buch "Produktionsreif - Von der gesponnenen Kollektionsidee zu einem individuellen Produktionsplan" macht Anne Kathrin Häfner selbstständige Modedesigner:innen und Quereinsteiger:innen mit dem Thema Bekleidungsproduktion vertraut. 

Auf 125 Seiten hat die gelernte Modedesignerin fachmännisches Wissen und praxisorientierte Aufgaben zusammengetragen - erhältlich als E-Book im PDF-Format sowie ab Januar 2021 als Printversion.

Durch Interviews mit bewusst agierenden Modelabels und mit praxisorientierten Aufgaben zeigt Anne in Verbindung mit ihrer langjährigen Branchenerfahrung, wie die Produktion einer Kollektion auch mit kleinen Stückzahlen gelingen kann.

Ich freue mich von Herzen, als eine der Interviewpartner:innen Teil dieses großartigen Workbooks zu sein. 

Mehr über Anne und ihre Arbeit erfährst du auf ihrer Seite unter modekarriere.com

Zum Interview, in dem du etwas über die Gründung von Juniper & Moon und unsere Philosophie erfährst, geht es hier entlang: 

 

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Per Mail sowie via instagram erreichen uns immer wieder Fragen, die offenbar vielen von euch unter den Nägeln brennen.

Bisher hatte ich diese Fragen in unseren instagram-Stories/-Videos beantwortet und sie in einem eigens dafür erstellten Highlight abgespeichert. Aber manchmal ist Lesen doch irgendwie schneller und bequemer, als Videos zu schauen.

Deshalb werden wir künftig auch hier auf unserem Blog ausreichend Platz bereitstellen, um mit euch ins Gespräch zu kommen und eure Fragen zu beantworten.

Den Anfang in Folge 1 machen Fragen rund um das Thema Kollektion und Stoffauswahl.

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Lebt man mit einem Vierbeiner zusammen, ist man häufig ganz besonders für das Tierwohl sensibilisiert. Insbesondere als Tourist*in in südlichen Ländern Europas oder in Osteuropa fallen einem somit immer wieder Hunde und Katzen auf, die klein, mager und zerzaust durch die Straßen streunen oder vor Restaurants und Bäckereien um Futter betteln.

Mir persönlich brach es immer das Herz, all diese Fellnasen in diesem Zustand zu sehen und zu wissen, dass ich sie nach meinem Urlaub nicht alle mit nach Hause nehmen und dort aufpäppeln kann.

Da die Regierungen der Länder diese Probleme jedoch häufig "sich selbst" überlassen, wird die Situation tendenziell eher schlechter denn besser. Allein in Italien hat sich die Zahl der streunenden Hunde in den letzten fünf Jahren auf 700.000 verdoppelt, wie die Zeitung La Stampa schreibt.

In Odessa, der wichtigsten Hafenstadt Ukraines, lebten vor Eröffnung des Tierschutzzentrums durch den Deutschen Tierschutzbund schätzungsweise 70.000 - 80.000 Hunde und Katzen herrenlos in den Straßen.

Nach dem Urlaub nach Hause zu fahren und das alles einfach nur traurig zu finden kam jedoch nicht in Frage. Aus diesem Grund habe ich mit der Gründung unseres nachhaltigen Labels beschlossen, Teile der Einnahmen aus unseren Verkäufen für eine Patenschaft von Straßentierprojekten des Deutschen Tierschutzbundes zu verwenden. Mit dem Kauf unserer GOTS-zertifizierten Shirts und Sweater unterstützt du somit aktiv den Auslandstierschutz und hilfst Vierbeinern ohne ein Zuhause gesund zu werden und gesund zu bleiben.

Wenn du im Detail daran interessiert bist, wie genau deine "Spende" eingesetzt wird und was sie bewirkt, dann schau in diesen Blogbeitrag rein. Dort habe ich eine gekürzte Fassung des 8-seitigen Projektberichts "Auslandstierschutz" (Stand: Dezember 2019) eingestellt und exemplarisch die Arbeit des Tierschutzzentrums in Odessa hervorgehoben. Ich bin sicher, die Ergebnisse der dortigen Arbeit vor Ort werden dich begeistern. :-)

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Ich bin Alice. Und ich habe mit Juniper & Moon vor kurzem mein eigenes Business gegründet. Ich hatte Angst davor. Und manchmal ist die Angst immer noch da. Sie macht mich vorsichtig, lässt mich Dinge zunächst ein paar Mal durchdenken und prüfen. Dafür bin ich ihr dankbar. Aber irgendwann darf ich sie auch wieder wegschicken und meine Entscheidungen ohne sie treffen.

Ich denke, unsere Welt und alles, was wir in ihr gelernt haben, besteht in großen Teilen aus Gegensätzen. Aus Schwarz oder Weiß. Links oder Rechts. Die sichere Festanstellung mit Langeweile oder die risikoreiche Selbständigkeit mit persönlicher Verwirklichung. Und wir werden stets angehalten, uns für einen Weg zu entscheiden. Entweder – oder.

Und deshalb denke ich, dass es an der Zeit ist, einmal hinter diese „Wahrheiten“ unserer Welt zu blicken. Um festzustellen, dass es weit mehr gibt, als nur das ewige Dilemma der endgültigen Entscheidung. Denn haben wir erst einmal zwei Optionen, zwischen denen wir uns entscheiden sollen (oder müssen), dann kommt uns die Verantwortung für diese Entscheidung bleischwer vor. Wir sind wie gelähmt, wägen das Pro und Contra ab, versuchen das Risiko zu kalkulieren, sprechen mit Freunden und der Familie, grübeln, brüten, wälzen – und machen dabei keinen Schritt vorwärts, aus Angst, uns für das Falsche zu entscheiden. Denn es gibt ja nur "falsch" oder "richtig", nicht wahr?

In diesem Blogbeitrag möchte ich dir nicht nur erzählen, wie ich meinen Weg gegangen bin, sondern dich zudem ermutigen, über den Tellerrand zu blicken. Und deinen eigenen Weg zu gehen. Oder vielleicht auch viele Wege. Denn darum geht es schließlich im Leben.

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